Mittwoch, 4. Dezember 2013

PAMK- dieses Mal werde ich herausgefordert


PAMK
 ( für alle Neulinge: Post Aus Meiner Küche....alles was Ihr wissen müsst, findet Ihr HIER)
 ist immer ein Erlebnis, eine geheimnisvolle Sache und vor allem ein reger Austausch. Sowohl an Worten als auch an Tonnen von Köstlichkeiten.

Wenn ich weiß, dass ich mir ein wenig Zeit freischaufeln kann, versuche ich auf jeden Fall dabei zu sein.
Denn so halbherzig und irgendwie dahin-gewischt will und kann ich nicht.

Diesmal musste ich einfach mitmachen, und bekam prompt eine wundervolle Aufgabe:
glutenfrei !
Meine Tauschpartnerin hat zwar nuuuuur eine Haselnussallergie, aber jetzt mal im Ernst:
würdet Ihr es übers Herz bringen einer Familie ein Päckchen voller weihnachtlicher Schleckereien zu schicken, wohl wissend, dass eines der Kinder lediglich zuschauen darf ???

Na, also, ich ebenso wenig.
Somit war sofort klar, alle Dinge, die meine Küche verlassen, werden glutenfrei zubereitet.

Gar nicht so einfach in einem Haushalt, bei dem die Küchenmaschine alle zwei Tage Kuchen anrührt.
Als aller erstes habe ich mir alle Küchengeräte zusammengesucht, die ich benutzen wollte und habe diese erstmal einer gründlichen Reinigung incl. Bad im kochendem Wasser unterzogen.
Dann habe ich stundenlang im Netz gesurft und nach Mehl-Alternativen gesucht, wobei ich letztendlich viel mit Mandeln, Mais und glutenfreiem "Mehl" gearbeitet habe.
Bei allen Zutaten habe ich immer ein frisches Paket benutzt, da ich Sorgen hatte, dass sich eventuell noch kleine "Mehlwölkchen" eingeschlichen haben.














Fazit:
Auch wenn Teo entsetzt darüber war, dass es so aaaaaarme Kinder gäbe, die sich keine Pizza beim Italiener bestellen dürften, habe ich das Backen ohne Mehl als gar nicht so schlimm empfunden.
Das glutenfreie Mehl ist zwar in der Verarbeitung ein wenig anders, aber wenn man den Dreh erstmal raus hat, dann kann man es als kompletten Mehlersatz verwenden ( auch wenn ich davon ausgehe, dass Zöliakie Erkrankte aufgrund des unverschämten Kaufpreises das erlaubte Mehl nicht in den Mengen verarbeiten wie ich das herkömmliche)

Zimtsterne

3 Eiweiss
250g Puderzucker
250g gemahlene Mandeln
2 Tl Zimt
100g Zucker

Eiweiss zu Schnee schlagen, währenddessen den Puderzucker einrieseln lassen.
2 gehäufte Esslöffel der Masse zum späteren Dekorieren wegnehmen.
Mandeln mit Zimt mischen und unter den Eischnee ziehen.
Den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Die Arbeitsplatte mit reichlich Zucker bestreuen und den Teig darauf ca. 0,5cm dick ausrollen
(manche rollen den Teig auch zwischen Frischhaltefolie aus, aber diese Methode klappt bei mir wirklich NIE)
Sterne ausstechen, mit der Baisermasse bestreichen und aufs Backblech setzen.
Bei 150 Grad die Sterne mehr trocknen als backen, bis sie eine leichte Bräunung bekommen.


Herzensgrüße
Olga

1 Kommentar:

Mit Liebe zum Detail hat gesagt…

Super wie du das gelöst hast,ist ja wirklich eine große Umstellung,wenn jemand dies und jenes nicht essen darf.Die Bilder sind sehr gut.Lg.Edith.